Hildesrieden

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, 6024 Hildesrieden

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Basisdaten Staat: Schweiz Kanton: Luzern (LU) Wahlkreis: Sursee BFS-Nr.: 1088 Postleitzahl: 6024 Koordinaten: ♁659956 / 222447 Höhe: 685 m ü. M. Fläche: 7,04 km² Einwohner: 1921 (31. Dezember 2011) Einwohnerdichte: 273 Einw. pro km² Website: www.hildisrieden.ch Geographie Als Nachbardorf von Sempach befindet sich Hildisrieden oberhalb der Gedenkstätte zur Schlacht bei Sempach. Auf der Südabdachung der Hügelkette Erlosen liegend, hat man vom ganzen Dorf aus eine wunderbare Aussicht in Richtung Voralpen, vor allem zum Pilatus. Zu Hildisrieden gehört das Dorf Hildisrieden. Mit diesem zusammengewachsen sind die Weiler Breite (südwestlich) und Mühlacker(südöstlich). Nördlich des Dorfs entspringt im Moos die (Seetaler-) Ron, welche durch das Dorf fliesst. Drei weitere Weiler gehören zur Gemeinde: Gimmermeh (600 m südsüdwestlich; 616-628 m.ü.M.), Ohmelingen (1 km ostsüdöstlich; 657 m.ü.M.) und Traselingen (1,5 km östlich; 680 m.ü.M.). Daneben gibt es zahlreiche Gehöfte, die zur Gemeinde zählen. Höchster Punkt der Gemeinde ist ein Hügel mitten im Golfplatz (726 m.ü.M.). Es gibt nur kleinere Waldstücke. Der Dannwald liegt südöstlich von Ohmelingen, der Traselingerwald nördlich von Traselingen, der Hildisriederwald grenzt nördlich ans Dorf und das Meierholz befindet sich westlich von Gimmermeh. Vom Gemeindegebiet von 699 ha ist 78,0% landwirtschaftliche Nutzfläche. Mit Wald und Gehölz bedeckt sind bloss 11,9% und 10,8% sind Siedlungsfläche. Hildisrieden grenzt an Beromünster, Neuenkirch, Rain, Römerswil und Sempach. Geschichte Wie Gräber aus der La-Tène-Zeit beweisen, war die Gegend bereits früh besiedelt. Unter dem Namen Hiltegesrein erscheint es im ältesten Jahrzeitbuch des Chorherrenstifts Beromünster aus den Jahren 1077/1101. Die Gemeinde gehörte als Teil des Amts Rothenburg den Habsburgern. Diese verloren die Herrschaft über den Ort am 28. Dezember 1385 , als die Soldaten der Stadt Luzern die Stadt und Festung Rothenburg abbrannten. Nominell erkannten die Habsburger die Oberherrschaft der Stadt Luzern erst am 16. Juli 1394 im sogenannten «Zwanzigjährigen Frieden» an. Die vollständige Kontrolle erlangte Luzern erst im Jahr 1415. Hildisrieden war übrigens damals keine eigenständige Gemeinde, sondern bildete zusammen mit Rain und Römerswil den Berghof. Alle diese Orte gehörten bis 1798 zur Landvogtei Rothenburg. Anschliessend war es Teil des helvetischen Distrikts Sempach, ehe es 1803 zum damals neu geschaffenen Amt Sursee kam. Durch Beschluss des Kantonsparlaments im Jahr 1836 wurde der Berghof aufgelöst. Daraus entstanden 1838 die Gemeinden Hildisrieden, Rain und Römerswil.

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