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Gunzwil Gunzwil (Mundart: Gonzbu) war bis zum 31. Dezember 2008 eine politische Gemeinde im Amt Sursee des Kantons Luzern in der Schweiz. Per 1. Januar 2009 hat Gunzwil mit Beromünster zur neuen Gemeinde Beromünster fusioniert. Basisdaten Staat: Schweiz Kanton: Luzern (LU) Wahlkreis: Sursee Gemeinde: Beromünster Postleitzahl: 6222 Koordinaten: ♁656016 / 229203 Höhe: 665 m ü. M. Fläche: 23.17 km² Einwohner: 1875 (31. Dezember 2007) Einwohnerdichte: 81 Einw. pro km² Geographie Das Dorf liegt am Moosbach 1 km nordwestlich von Beromünster. Die gesamte Gemeinde zählt 41 Weiler, welche teilweise im Wynen-, teils im Surental liegen. Der nördlichste Weiler ist Maihusen (2 km nordöstlich des Dorfs; 604 m ü. M.), welches direkt an der Grenze zum Kanton Aargau liegt. Gleich westlich des Weilers fliesst die Wyna vorbei. Ebenfalls weit nördlich des Dorfs, 2,7 km im Ostnordosten, liegt am Westhang des Erlosen der Weiler Schürhof (684 m ü. M.). Weiter südlich davon liegt der Ortsteil Adiswil (2 km östlich des Dorfs, in der Nähe von Beromünster; 657 m ü. M.), welches früher nach dem Dorf die zweitgrösste Siedlung der Gemeinde war. Östlich von Beromünster liegt der Weiler Witwil (2,6 km östlich von Gunzwil-Dorf; 708 m ü. M.). Südöstlich von Witwil, am Westhang der Erlosen liegend, finden wir mit dem Kühewald das grösste Waldgebiet der Gemeinde. Inmitten des Walds liegt der höchste Punkt der Gemeinde, der Witwilerberg (811 m ü. M.). Südwestlich von Beromünster trifft man (von Nord nach Süd) auf die Weiler Huoben (1,4 km südlich des Dorfs; 714 m ü. M.), Erlosen (1,8 km südlich; 736 m ü. M.) und Wili (2,5 km südlich; 706 m ü. M.). Westlich von Wili liegt der Weiler Waldi (2,7 km südlich vom Dorf; 728 m ü. M.). Zwischen diesen beiden liegt der Blosenberg (805 m ü. M.). Südlich des Blosenbergs liegt der Kegelwald, dessen Westteil zu Gunzwil gehört - während der Ostteil in der Gemeinde Neudorf LU liegt. Mittlerweile zweitgrösste Siedlung war das Neubauquartier Bäch (4,2 km südlich des Dorfs - aber nur 2,6 km nördlich von Eich; 725 m ü. M.). Südlich von Bäch verläuft der Brandbach, welcher streckenweise die Grenze zur Nachbargemeinde Eich bildet. Die Südwestgrenze bilden die beieinander liegenden Weiler Oberlehn (683 m ü. M.), Unterlehn (670 m ü. M.) und Grüt (3,1 km südwestlich des Dorfs; 681 m ü. M.), welches südlich des Kommlenbachs liegt. Geschichte Das ehemalige Gemeindegebiet von Gunzwil war bereits sehr früh besiedelt. Dies belegen verschiedene Ausgrabungen. Dabei kamen ein Wagengrab mit Goldschmuck aus der Hallstatt-Zeit, eine römische Ansiedlung und Alemannengräber zum Vorschein. Erste namentliche Erwähnung unter dem Namen Gunczwilare in einem Schutzbrief von Graf Ulrich I. von Lenzburg an den Chorherrenstift Beromünster im Jahr 1036. Gunzwil ist ein Teil des Michelsamts und gehörte somit zum Besitz des Chorherrenstifts Beromünster, das zuerst den Grafen von Kyburg, dann den Habsburgern Untertan war. Am 12. Juli 1415 kaufte Sursee für 650 Gulden das Michelsamt. Doch bereits im gleichen Jahr eroberten Truppen der Stadt Luzern die ganze Region und übernahmen die Regentschaft. Im Jahre 1420 erhielt Sursee von der Stadt Luzern 900 Goldgulden als Entschädigung. Bis 1798 blieb die Gemeinde beim Michelsamt. Verwaltet - im Namen der Stadt Luzern - wurde die Gemeinde weiterhin durch die Chorherren. 1778 brannte fast das ganze Dorf Gunzwil bei einem Grossbrand ab. Von 1798 bis 1803 gehörte der Ort zum helvetischen Distrikt Münster. Seither ist es Teil des damals neu geschaffenen Amts Sursee. Am 1. Januar 2009 fusionierte Gunzwil mit Beromünster.

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