Buttisholz

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Buttisholz ist eine politische Gemeinde im Wahlkreis Sursee des Kantons Luzern in der Schweiz. Basisdaten Staat: Schweiz Kanton: Luzern (LU) Wahlkreis: Sursee BFS-Nr.: 1083 Postleitzahl: 6018 Koordinaten: ♁649773 / 218306 Höhe: 564 m ü. M. Fläche: 16.77 km² Einwohner: 3225 (31. Dezember 2011) Einwohnerdichte: 192 Einw. pro km² Geographie Die Gemeinde liegt östlich der Hauptverkehrsachse Luzern-Ruswil-Ettiswil im Rottal. Zur Gemeinde gehören neben dem Dorf noch die Weiler Gattwil, Guglern, Luternau, St. Ottilien und Soppensee sowie zahlreiche Häusergruppen und Einzelgehöfte. Die Gemeinde umfasst ein Gebiet von 1677 ha, wovon 73,7 % landwirtschaftliche Nutzfläche, 17,0 % Wald und Gehölz und 7,5 % Siedlungsfläche sind. Alle Nachbargemeinden liegen ebenfalls im Kanton Luzern. Diese sind Grosswangen, Menznau, Nottwil, Oberkirch und Ruswil. Geschichte Am Soppensee wurde ein eisenzeitlicher Schmelzofen entdeckt. Die Ortsteile Dorf und Luternau wurden im 7. und 8. Jahrhundert durch Alemannen besiedelt. Ulrich I. von Lenzburg vermachte im Jahr 1036 einen Teil des Kirchensatzes dem Stift Beromünster. Die obere Gerichtsbarkeit verkauften die Freiherren von Wolhusen um 1290 an die Habsburger. Heilignacht 1375 kam es zu einem Zusammenstoss von 600 Eidgenossen mit 3000 Guglern, welche erstere gewannen. Daher trägt ein Weiler den Namen Guglern. Nach der Schlacht bei Sempach kam der Ort vom Amt Wolhusen zur Landvogtei Ruswil. Während die obere Gerichtsbarkeit bei Luzern lag, wechselte die niedere Gerichtsbarkeit häufig die Herrschaft. 1348 verkauften die Herren von Sursee-Tannenfels diese an die Deutschritter (zuerst von Sumiswald, später die von Hitzkirch). Im Jahr 1678 erwarben die Herren von Sonnenberg sie und traten sie im Jahr 1779 an die Pfyffer von Altishofen ab (deren Ältester sich ab diesem Zeitpunkt Pfyffer-Feer von Buttisholz nannte). Es gab zwei grosse Dorfbrände. Der erste war im Jahr 1563 und beim zweiten am 16. August 1861 wurde mit 42 abgebrannten Häusern praktisch das ganze Dorf vernichtet. Das Dorf wurde danach im Auftrag der Luzerner Regierung einheitlich im spätklassizistischen Stil wieder aufgebaut. Die Gemeinde gehört seit 1803 zum neu gegründeten Amt Sursee.

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